Chuck Norris hat ein „Sie haben gewonnen“-Banner angeklickt. Und er hat gewonnen!

25.03.09

Feed me!

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemals ein hell aufschreiendes RSS-Icon dazu gebracht hätte, dieses anzuklicken und mir somit den Feed zu abonnieren.

Ein Ballon-Feed-Icon, ein Schaukelpferd und ein Kuchenstück.

Dank <link> im HTML-Head teilt man dem Browser am einfachsten mit, wo es welche Feeds gibt. Und das ist meiner Meinung nach auch der sinnvollste Weg.

Der Browser zeigt in der Adressleiste ein hinweisendes Symbol. Wenn er das nicht tut, heißt er womöglich Internet Explorer. Das ist aber überhaupt kein Problem, da stark anzunehmen ist, dass ein (freiwilliger) IE-User sowieso keine Ahnung von solch fortschrittlicher Technik haben kann. Warum würde er auch sonst den IE benutzen?

Ein weiterer Link im Body wird von mir also nicht genutzt und raubt in meinen Augen nur Platz und Glaubwürdigkeit (Im Fall eines solchen Riesen-Icons wie oben).

Um zu sehen, ob das auch für andere Leute gilt, fragte ich bei den Smashing Web-Doktoren an, ob sich eine kleine Twitter-Umfrage einrichten ließe. Dankenswerterweise wurde das auch durchgeführt (Zur Umfrage).

Umfrage »How do you subscribe to RSS-feeds?«: Textlinks/Buttons/Bilder: 37%; Von der Browser-Toolbar: 21%; Beides: 29%; Keine RSS Feeds abonniert: 13%;

Wie man sieht, entscheidet sich die Mehrheit für die schreienden Smartie-Bildchen. Immerhin benutzen 29% der Befragten beides; zusammen mit den 21% der Abonnenten, die wie ich vorgehen, überwiegt die Zahl der potentiellen Browserbutton-Klicker.

Ein Grund für mich, die Body-Links von meinem Blog zu entfernen, denn ich bin sicher, dass auch viele der 37% »Ich klick’ so gern auf die süßen Tierchen«-Besucher es schaffen, ihren Browser im Ernstfall richtig zu bedienen.

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