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5.06.09

Google Page Speed

Google legt seit einiger Zeit mehr wert auf Schnelligkeit. Es wurde zum Beispiel angekündigt, dass bei der Suche künftig Ajax zum Einsatz kommt, um die Suchergebnisse schneller präsentieren zu können.

Intern wurde zur Geschwindigkeitsoptimierung ein Firefox-Plugin namens Page Speed genutzt, das jetzt für jedermann heruntergeladen werden kann.

Die Verbesserungsvorschläge, die das Tool macht, basieren auf Googles Web Performance Best Practices. Das sind Guidelines mit Tipps zur Optimierung, die man sich allesamt irgendwie denken kann oder schon einmal gehört hat.

Das Plugin selbst integriert sich nach der Installation in Firebug. Auf Knopfdruck analysiert das Programm die geöffnete Seite und spuckt die Ergebnisse aus. Unterteilt in »You suck on that«, »Optimierungspotential vorhanden« und »Okay« bekommt man einen guten Überblick darüber, wo noch Stellen zur Verbesserung sein könnten.

  • Enable gzip compression
  • Minify JavaScript
  • Serve resources from a consistent URL

Wie viel Speichermenge man einsparen könnte, z.B. durch Bildkompression, wird von Page Speed direkt errechnet und angegeben. Die komprimierten Dateien, die das Programm dabei erstellt, kann man dann speichern und weiterverwenden.

Page Speed macht auch Vorschläge zur Optimierung des CSS, was im ersten Augenblick seltsam erscheint. Die Vorschläge waren mir allesamt unverständlich, doch bei genauerem Betrachten merkt man, dass da doch ein intelligenter Mensch dahintersaß.

dl.aspects dt

Was soll daran bitte ein ineffizienter Selektor sein, dachte ich mir zuerst. Denn erstens wende ich die Klasse aspects auch auf ul oder ol an und zweitens gibt es innerhalb von dl neben dt auch noch dd. Kein Optimierungspotential.

Gerade jetzt, beim Schreiben des Artikels, fiel mir auf, dass man da sehr wohl noch kürzen kann, denn ich wende die Klasse zwar auch auf andere Listentypen an, aber gerade durch das Angeben vom Nachkomme dt ist die Angabe von dl ein Doppelmoppel.

Ob sich die 3 eingesparten Bytes später auszahlen, da bin ich skeptisch. Dennoch hat mir das Tool geholfen, eine differenziertere Sicht auf meine Stylesheets zu haben.

Kommentare [4]

Cujo am 8.06.2009 um 17:56

Danke für den Artikel. Page Speed hat mir doch einige Schwachstellen aufgezeigt, die ich nach und nach versuchen werde zu korrigieren.

anton am 13.06.2009 um 22:32

Hi, also Pagespeed is ja mehr vom provider abhängig. Wenn der Provider nicht gut ist hat man also pech gehabt und muss mit schlechtem ranking auf google rechnen.
Google versucht immerwieder was neues in das Ranking Spiel reinzubringen. Naja so wirds auch bischen spannend :D

Markus Schlegel am 14.06.2009 um 11:07

Page Speed hat nichts mit Page Rank oder dem Google-Ranking im Allgemeinen zu tun. Das Tool soll nur eine Hilfe für Entwickler sein, um Webseiten schneller zu machen. Mit hundertprozentiger Sicherheit kann ich das natürlich nicht wissen, aber es gab keine Äußerungen von Google, dass langsame Seiten schlechter gerankt werden.

Wenn der Provider nicht gut ist, hat man immer Pech gehabt. Trotzdem sind doch die überwiegende Zahl der von Page Rank aufgeführten Punkte von alleine zu lösen. Bis auf »Enable gzip compression« und »Serve static content from a cookieless domain« lässt sich alles auch mit einem Strato-Einsteigerpaket vebessern.

Sascha am 2.01.2010 um 11:30

Pagespeed ist ein nettes Toll, mit dem man ganz gut die langsamen Elemente seiner Seite verbessern kann.

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