14.08.10
poly:logo
Wer meinem Twitter-Account folgt, wird es schon länger mitbekommen haben: Es gibt jetzt einen Podcast von und mit Gabriel Shahzad und meiner Wenigkeit. poly:logo haben wir das Teil genannt – nur echt mit kleinem p und trennendem Colon.

Format
Meine Pläne mit dem Podcast sind: einfach mal schauen. Das Format lassen wir mal ein wenig sich selbst ausloten, man sollte sich im Anfangsstadium noch keinen zu starken Zwängen aussetzen. Im Hinterkopf habe ich aber natürlich schon eine genauere Vorstellung, wohin das führen könnte. Ich versuche auf jeden Fall immer mehrere Gäste mit unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema zu finden, was gar nicht so leicht ist, denn unter der Voraussetzung eines gesunden Menschenverstands ist man sich bei sehr vielen Themen von vornherein einig.
Technik
Die Technik-Situation ist ein Desaster. Immerhin hat jetzt ein recht ordentliches Headset mein Singstar-Mikrofon, mit dem ich noch die ersten beiden Folgen bestritt, abgelöst. Schlimmer ist aber das Aufnehmen. Als ich das alleine machen musste, behalf ich mich der kreativen Lösung, dass ich Mikrofon und Sound-Output separat aufnahm und dann später zusammenpflückte. Nicht-Echtzeitkernel sei Dank hat das auch überhaupt nicht gut funktioniert. Die eine Spur war ganze zwei Sekunden schneller, was für Audacity eine geschlagene halbe Stunde Rechenzeit bedeutete. Überhaupt Audacity: Hell, what a fucking piece of crapware! Die UI ist der Horror und Alternativen gibt es unter Linux fast keine.
The mostest perfectest solution wäre natürlich ein analoger Rekorder, aber was das wieder kostet …
Themen
Wie in der aktuellen Folge beschrieben: Die Themen spiegeln unser persönliches Interesse wider. Passende Slogans fallen mir nie ein und ich finde das auch sehr affig. poly:logo als Name sagt eigentlich schon alles. Übersetzt heißt das schlicht „viel reden“, der Doppelpunkt sieht total leet und programmiersprachenmäßig aus und die Gesamterscheinung ist dennoch leicht Sesamstraße, was zum Glück wieder den Ernst aus der Sache nimmt. Der Slogan ist jetzt eben noch gezwungenermaßen „Technik, Zukunft und Awesomeness“.
Aufruf
Am Schluss natürlich noch der Aufruf zu hören und zu kommentieren, gerne auch Themen vorzuschlagen und sich als Gast anbieten. Wer kleinere Updates erfahren möchte, sollte unseren Twitter – Accounts folgen. Wer seine Flattr-Soup sharen möchte, kann das hier im Blog tun oder bei jeder Folge auf der poly:logo-Website.
Kommentare [1]
BajK am 14.08.2010 um 13:47
Jop, Audacity ist Horror, sogar der Nero Sound Editor ist mir um Längen lieber. Der braucht wenigstens zum Einfügen eines Echos oder sonstiger Effekte nicht eine halbe Stunde^^
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