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21.05.09

Redesign: Kategorien

Zuletzt habe ich mich dem Thema Kategorien angenommen. Bisher gibt es auf diesem Blog keine kategorische Unterscheidung der Artikel, zumindest nicht im Frontend.

Im Backend hingegen ordne ich alle Beiträge in Kategorien ein. Das hilft mir, Artikel leichter zu finden und falls ich mich doch irgendwann dazu entscheiden sollte, Kategorien auch für Besucher anzuzeigen, wird die Implementierung deutlich einfacher.

Aber ich möchte zuerst wieder ganz zum Anfang zurück. Warum braucht man Kategorien, warum vielleicht auch eher nicht, welche Vorteile oder Nachteile haben sie für den Nutzer?

Ein ziemlich offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit zu filtern. Man kann dem Besucher die Möglichkeit geben, nur Artikel eines bestimmten Themenbereichs anzuzeigen. Falls sich ein Nutzer nur für CSS interessiert, kann er diesen Bereich wählen und alle Beiträge, die diesem Kriterium entsprechen, werden für ihn herausgesucht.

Ein weiterer Vorteil ist die Übersicht, die sich bietet, wenn alle Kategorien an einer Stelle verzeichnet sind. Und je nachdem, wie exakt kategorisiert wurde, kann man auch einen Überblick über den Grad an Vertiefung in ein bestimmtes Thema bekommen.

Wenn es in einem Blog z.B. die Kategorien »Serifen«, »Serifenlose«, »Script« etc. gibt, wird sich dieses Blog wahrscheinlich viel intensiver mit Typographie auseinandersetzen als eines mit »HTML«, »CSS« und »Typographie«.

Kategorien können also durchaus einen Mehrwert haben. Aber wie schon bei den vorigen zwei Artikeln zu dem Thema Redesign kommt es auch hier auf die Benutzung an.

Man kann es beispielsweise zu weit treiben und fast jedem Artikel eine eigene Kategorie zuteilen. Dadurch verlieren sich selbstverständlich alle eben genannten Vorteile.

Eine Zahl von maximal 20 Kategorien versuche ich deshalb nicht zu überschreiten. Hinzu kommen noch Überkategorien (auch wenn diese technisch gesehen nichts anders als die anderen sind) wie »In eigener Sache«, »Frontend-Entwicklung«, »Netz allgemein« oder einfach »Sonstiges«.

Ein besonderes Verfahren, das ich mir von Gerrit van Aaken abgeschaut habe, sind Themenspecials. Bei mir heißen sie Themenserien. Anstatt jeden Artikel in eine Kategorie einzusortieren, gibt es nur einige wenige, die zusammen ein Ganzes bilden.

Ob Kategorien für Besucher sicht- und nutzbar sein werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Falls Nein, wäre eine Tagcloud weitestgehend sinnlos oder zumindest schwierig zu implementieren.

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